Thomasvogelengen's Blog

December 24, 2009

Thomas Vogel Tengen ist ein Verrückter, der Natascha Kampusch verfolgt!

Beweismaterial Vogel wird in Kampusch- Entführung offen gelegt

21. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Konstanz, POLITIK, RECHT, Recht, Soziales

Anklage gegen „mediengeilen Computer-Crack“ aus Tengen möglich –

Die Bewährung aus Picasso- Fälscher-Prozess könnte verwirkt sein

Picasso 022 P_1_1TENGEN / GRAZ / WIEN. fsf/ Der österreichische Ober- staatsanwalt Dr. Thomas Mühl- bacher, Leiter der Sonderkom- mission im Entführungsfall Na- tascha Kampusch, teilt mit, dass er den Abschlussbericht mit acht dicken Aktenbänden noch diese Woche der Ober- staatsanwaltschaft Wien über- geben wird. Dabei sein werden auch Ermittlungen des ver- meintlichen Zeugen Thomas Vogel aus Tengen, der seit zwei Jahren medienträchtig behaup- tet Porno-Videos des Entfüh- rungsopfers sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil zu besitzen. Des weiteres verbreitet er europaweit, beweisen zu können, dass die Mutter Sirny an der Entführung ihrer Tochter sowie der Priklopil- Freund Ernst Holzapfel beteiligt gewesen seien. Für das imaginäre Material forderte er von der Illustrierten Stern an die 200.000 Euro ohne den Beweis eines Besitzes antreten zu können. Am 29. Oktober hatte die österreichische Staatsanwaltschaft bei dem einschlägig Vorbestraften in Amts- hilfe mit der Singener Kripo das Haus durchsucht und mögliches Beweismaterial wie Laptop und Unterlagen beschlagnahmt. Noch vor Weihnachten oder zwischen den Feiertagen ist mit einer Offenlegung bis möglichen Anklage zu rechnen. Vor drei Wochen hatte Oberstaatsanwalt Dr. Mühlbacher präzise erklärte, sollte Vogel fälschlich genannten Personen verdächtigt sowie die Ermittlungsbehörden irregeführt beziehungsweise getäuscht haben, ist es Sache der Konstanzer Staatsanwaltschaft Anklage zu erheben, da der möglicher Tathergang von deutschen Boden stattfand. Für Vogel könnte damit die Bewährung verwirkt sein. Am 9. Oktober 2007 wurde er im skandalträchtigen Picasso-Fälscherprozess vor dem Amtsgericht Konstanz auf 15 Monate auf drei Jahre wegen Betrug und Urkundenfälschung verurteilt. Mit einer billigen Flohmarktware „Gitarre und Kerze“ wollte er an die 20 Millionen Euro machen. Für die betrügerische Show hat er eine kranke Frau psychisch sowie existenziell zerstört.

Madonnenei -P2-031_1Eine geradezu krankhafte Profilierungssucht wird dem 45 –jährigen Tengener Computer- Crack Thomas Vogel zugesprochen, was er seiner Zeit bei Picasso-Prozess in Konstanz gegenüber dem Richter Dr. Gerstner zugeben musste. Eine billige Flohmarktware machte er zum Werk des genialen Expressionisten Pablo Picasso, wobei die Unterschrift plump ge- fälscht war. Das Landeskriminalamt setzte dem Abzocker nach vier Tagen Ausstellung im Steigenberger Inselhotel Konstanz mit Anmie- tung des Blauen Salons sowie zeit- gleichem Angebot bei Ebay ein Ende. Nach dem Millionen-Bild folgte die „Marien- Erscheinung“ auf dem Frühstücks-Ei, wo sich für ihn die Stempelfarbe zu einer Madonna mit Kind verwischte.  Medienträchtig puschte er das Ei als heilige  Offenbarung. Die Bild berichtete halbseitig. Für den Transport und Bewach- ung beauftragte er den Security-Dienst, die schon bei der Picasso-Show im Steigenberger Inselhotel mit Knarre im Schulterhalfter auftraten.  An die 100.000 Euro will er mit dem Madonnen- Ei machen. Fazit ist letztlich die Abzocke von zwei Ebay- Verkäufern aus Salem und bei Dresden, die glaubten mit der „Marien- Erscheinung“ ordentlich Werbung für ihren Shop machen zu können. Nach dem heiligen Frühstücksei geht Thomas Vogel in die Politik und erbarmt sich der Ex-Terroristen Brigitte Mohnhaupt sowie Christian Klar. Er sichert sich deren Namen als Domain und richtet ein streitiges Forum ein. Der Spiegel schreibt Domain-Grabber, wobei Vogel in Bild (wieder halbseitig) behauptet 400.000 Klicks bekommen zu haben. Für die Ex-Terroristen ruft er zu Spenden auf und verspricht ein Haus im Grünen. Schließlich stoppt ihn der Hamburger Rechtsanwalt Helmuth Jipp mit drei einstweiligen Verfügungen, wobei er die Kosten nicht vollstrecken kann. Vogel legt seit Jahren obligatorisch den Offenbarungseid ab,dabei zockt er seine „Klienten“ in horrenden Summen “steuerfrei” ab.

Dreieinhalb Jahre hat der bekannte Hamburger Ex-Kommissar Peter Reichard (Davids Wache), heute TV-Autor, im Entführungsfall des österreichischen Verlies-Opfers Natascha Kampusch recherchiert und mit Partnerinnatascha-kampusch-peter-reichard-P-jpg_1 Alina Teodorescu gefilmt. Jetzt hat er im Norddeutschen Rundfunk (NDR) seine filmische Dokumentation vor- gelegt. Bei der Pressekonferenz in Hamburg dabei Natascha Kampusch, die am Film mitgewirkt hat. Die 45- menütige Doku- mentation mit Titel „3096 Tage Gefan- genschaft“ beschreibt den Tag der Entführung im März 1998 der damals zehnjährigen sowie die langjährige Isolation im Verlies des Täters Wolfgang Priklopil. Der Film endet mit der Selbstbefreiung von Natascha Kampusch im August 2006. Seit über zwei Jahren verfolgt der Tengener Computer-Crack Thomas Vogel das Entführungsopfer Natascha Kampusch mit perfiden Unterstellungen von Sex-Pornos im Internet gefunden sowie die Mutter Brigitte Sirny wäre an der Entführung für einen Pädophilen- Ring beteiligt sowie es gäbe mit Ernst Holzapfel (einstiger Priklopil- Freund) einen zweiten Täter. Es geht Vogel um abso- lute Profilierungssucht um diese zu befrie- digen kauft er das vermeintliche Ballkleid von Natascha Kampusch und will dieses über Ebay versteigern. Der Erlös soll an die Täter-Mutter Priklopil gehen. Das Ganze wie gehabt medienwirksam vermarktet. Die Versteigerung wird schließlich wegen unseriös gestoppt, wie vordem seine Haare, die er für einen guten Zweck opfern wollte. Im Interview erklärt Natascha Kampusch, dass sie von Verrückten verfolgt wird wozu für sie Thomas Vogel aus Tengen gehört. Der TV- Autor Peter Reichard: „Es ist schrecklich was Vogel der armen Natascha Kampusch aus Mediengeilheit angetan hat!“. Den nächsten Zug haben jetzt die Staatsanwaltschaften im österreichischen Graz sowie Wien beziehungsweise Konstanz. Bei falscher Verdächtigung sowie Irreführung und Missbrauch der Ermittlungsbehörden durch Thomas Vogel aus Tengen ist es rechtsstaatliche Aufgabe Anklage zu erheben um die Öffentlichkeit vor derartigen perfiden Trittbrettfahrern zu schützen. Bereits bei Picasso-Prozess vor dem Amtsgericht 2007 in Konstanz ermahnte Staatsanwalt Gerd Rothhammer den Verurteilten Thomas Vogel: „Bei der nächsten Strafsache sitzen Sie!“. Im Register hat der Tengener an die 50 Einträge, meist wegen Betrug.

Das Erste zeigt die Dokumentation von Peter Reichard „Natascha Kampusch – 3096 Tage Gefangenschaft“ am 25. Januar 21,00 Uhr

Bild: Thomas Vogel mit gefälschtem Picasso “Gitarre und Kerze” /  Bild: Thomas Vogel mit Marien-Offernbarung auf Frühstücksei

Bild: Natascha Kampusch mit TV- Autor Peter Reichard vor dem Täter- Verlieshaus Wolfgang Priklopil

Bilder: Fritjof Schultz-Friese

Bild:     TV- Autor

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